2. immer wenn du denkst

immer wenn du denkst
dann kommt Arthur Blankesop fünf
Unter-Geisel-Ich

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8 Gedanken zu “2. immer wenn du denkst

  1. In den letzten Tagen wurde ein weiterer anonymer Beitrag für das Haiku der Woche eingereicht. Damit standen drei Texte auf der Liste, von denen ich diesen ausgewählt habe. Die Auswahl enthält keinerlei Wertung. Ich folge vielmehr dem Gedanken der Vielfalt, um das Gespräch über das Wesen und die Möglichkeiten der Kurzgedichte zu fördern, die in Anlehnung an das japanische Haiku geschrieben werden.
    Manche Texte, die sich nicht so bald erschließen oder etwas abseits von den gewohnten Pfaden des Haikuschreibens daherkommen, werden bei der relativ hohen Zahl der täglich im Internet veröffentlichten Haikus schnell übergangen. Es ist aber durchaus möglich, auch und gerade in diesen Bereichen Neues zu entdecken und interessante Gespräche zu führen, wenn wir uns dafür Zeit nehmen und bereit sind, genauer auf die Texte zu schauen und einander zuzuhören.
    In diesem Sinne wünsche ich allen Interessierten viel Geduld, Anregung und Freude mit dem 2. Haiku unter der Lupe.

  2. … nach Zeile a gehen meine Gedanken sofort in Richtung > es geht nicht mehr, kommt … und dann
    Arthur Blankesop, also werde ich googlen, aber Zeile c bereitet mir noch mehr Kopfzerbrechen. Sacken lassen … ein schönes Wochenende.

  3. Ich lese das Haiku und bin zunachst ratlos – ist das ein Haiku?
    Ich lese :“ immer wenn du denkst“ und mein Kopf ist gleich hellwach;mehrere Varianten,wie es weiter gehen könnte schwirren da.
    Es geht aber weiter mit „da kommt Artur Blankesop fünf“; wer zumTeufel ist ist Artur Blankesope,
    kenne ich nicht, muß ich den kennen? In meinem Kopf schwirren nun ärgerliche Gedanken – also googeln :
    Das Haiku bezieht sich offenbar auf diesen Text der Musikgruppe die Fantastischen Vier:

    “ ich habe es gespürt es ist unbeschreiblich
    es steht vor den Gedanken und so langsam begreif ich
    dass egal wie wir es wenden oder drehn
    wir uns die meiste Zeit doch selber im Weg stehn
    Du musst damit beginnen Dich auf Dich zu besinnen
    denn der wahre Feind kommt von innen
    darum erkenne den Feind bevor Du ihn zerstörst
    auch wenn Du darauf schwörst dass Du nur Dir gehörst
    geh ich hin und zack unterteile Dich in über-ich und unter-ich
    und zwischendrin befindet sich dann irgendwo Dein wahres ich
    doch alle spielen Rollen alle sind sie dabei
    Arthur Blankesop eins und Arthur Blankesop zwei
    und Arthur Blankesop drei und Arthur Blankesop vier
    doch alle sind wir wegen einem hier ……“

    O.K. und was fange ich jetzt damit an?
    Selbst mit dieser Kenntnis, funktioniert für mich das oben Geschriebene nicht.
    Wenn man das Wort „immer“ schreibt, müßte in der zweiten Zeile nicht nur Blankesop fünf , sondern auch sechs,sieben….. folgen.
    Die dritte Zeile steht völlig allein da und ich kann sie so, nicht mit den zwei Zeilen davor
    in Verbindung bringen.
    Vielleicht :

    immer wenn du denkst…..
    dann kommt Arthur Blankesop fünf,sechs,sieben…..
    unter das Geisel-Ich

    Fazit:
    Losgelöst von jeglicher Erklärung ist es nicht zu verstehen.
    Vielleicht ist es gut eingebunden in ein Haibun!?

  4. immer wenn du denkst
    dann kommt Arthur Blankesop fünf
    Unter-Geisel-Ich

    Mir geht es zunächst ähnlich wie Ramona und Petra. Der Text erscheint mir fremd und unverständlich. Arthur Blankesop? Kenne ich nicht. Und gern schließe ich mich Petras Frage an: „Muss ich den kennen?“ Im normalen (Haiku-) Leben, wo ich täglich vielen Texten begegne, würde ich antworten: „Nö, muss ich nicht!“ So funktioniert heute die Massenkommunikation. Ich kann nicht alles. Ich muss auswählen. Ein, zwei – na gut: drei prüfende Blicke – und der Nächste bitte. Anders geht das nicht. Manchmal rutscht dabei ein Text durch, der mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Vielleicht zieht ihn jemand anderes ans Licht. Dann gibt es vielleicht ein Staunen. Aber auch die Frage: Ist das nun der Text? Oder liest hier der Interpret etwas Tiefsinniges in den Text hinein?

    Erster Zwischengedanke: So ist das offensichtlich vor allem mit den Haikus. Sie sind ja ihrem Wesen nach offene, unabgeschlossene Skizzen, die sich erst beim Lesen und im Verstehen des Lesers zu etwas Ganzem runden. Wo kein verstehender Leser, da ist auch kein Haiku, sondern nur Blabla. Aber nicht jedes Blabla hat deshalb Haikuqualität. Oder manchmal doch, wenn der Autor, der Frösche ins Wasser plumpsen lässt, Basho heisst und genügend Liker um sich versammelt hat?
    Eine blasphemische Frage, ich weiss. Und ich weiss auch: So komme ich nicht weiter. Deshalb zurück zum konkreten Text!

    „Mein Kopf ist gleich hellwach“ und „ärgerliche Gedanken“ beobachtet Petra angesichts dieses „ist das ein Haiku?“ bei sich selbst. Mir geht es ähnlich. Das hat das Haiku immerhin erreicht: Es hat meine Aufmerksamkeit. Und sofort wieder die Frage: Hat es die nicht nur, weil es hier in diesem besonderen Raum als „Haiku der Woche“ steht?

    Zweiter Zwischengedanke: Der Raum verändert das Objekt. Das ist wie in einem Museum: Stell etwas aus oder häng es in einem Rahmen an die Wand, und schon wird es dadurch mit Bedeutung aufgeladen. Im Grunde bin ich damit wieder beim ersten Zwischengedanken. Also weiter, also wieder zurück zum konkreten Text!

    Mein Google führt mich auch zu den „Fantastischen Vier“. Die haben 1995 ein Album mit dem Namen „Lauschgift“ veröffentlicht. Dort gibt es den Titel „Love Sucks“, in dem der von Petra zitierte Text mit Arthur Blankesop vorkommt.
    Es geht also um die nervige, stressige, stinkige Seite der Liebe. Das ist sicherlich nicht unwichtig zu wissen. Die Liebe kann einem ja bekanntlich den Verstand rauben und bringt – nach der Einschätzung ausgewiesener Experten – manchmal Symptome hervor, die der einer psychischen Krankheit gleichen.
    Um Schnellleser nicht zu ermüden, füge ich den kompletten Songtext unten an. Wieder zurück zum Haiku.

    Gleich zu Beginn wird das Denken thematisiert :

    immer wenn du denkst / dann…

    Das entspricht der Diktion des Songs: Dort heißt es:

    „was in meinem Bauch erwacht hat sich in mir vertausendfacht
    mich über Nacht zu dem gemacht was ich jetzt zu Papier gebracht“

    Und dieses ES, das in einer Linie mit dem wahren Ich, der Liebe und dem Leben zu stehen scheint, steht hier im scharfen Gegensatz zum Denken, zur Vernunft, zum Verstand, zum Ego, zum Fragen nach dem Sinn. Zwei Dimensionen der Existenz prallen hier aufeinander, die mit wechselnden Begriffen schon oft von sehr gescheiten Geistern beschrieben wurden und die man in populärer Verkürzung gern als Herz und Verstand oder noch etwas erdiger als Bauch und Kopf gegenüberstellt.
    Arthur Blankesop erscheint als eine Art Okkupant, der sich wie Mr. Smith in dem Film „Matrix“ von selbst vervielfacht und das Denken besetzt. Er kommt daher wie eine Personifikation endloser Grübeleien, die von verschiedenen Seiten in immer neuen Variationen auf das Ich einstürmen, es analysieren und „unterteilen“. Vier Arthur Blankesops werden in dem Song genannt, das Haiku setzt noch einen darauf:

    dann kommt Arthur Blankesop fünf

    In ebenfalls enger Anlehnung an eine Zeile aus Love Sucks („…und zack unterteile Dich in über-ich und unter-ich“) ist dann die dritte Zeile übergangslos angefügt:

    Unter-Geisel-Ich

    Neu ist das mittlere Wort in dieser Kette. Das bereits zerteilte Ich wird als Geisel bezeichnet.

    Aus dem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Kontext des Songs ergibt sich damit knapp umschrieben etwa folgende Aussage:

    Immer, wenn du zu denken anfängst, setzt du dich mit dir selbst auseinander. Dabei zerteilst du dich und spaltest dich auf. Einzelne Facetten deiner Person treten aus dir heraus, stellen sich vor dich hin und versuchen, dich unter ihre Kontrolle zu bringen.

    Damit enden der Text und seine Aussage.
    Aber er kann eine große Bugwelle erzeugen, die den Leser, sofern er geduldig und aufgeschlossen genug ist, in gewaltige Schwingungen versetzt – das Phänomen des Nachhalls entsteht.

    Dazu trägt auch die definitorische Strenge des Textes bei. Hier wird nichts – wie im klassischen Haiku üblich – gezeigt, skizziert, geschildert oder vorgestellt. Hier wird eine massive Behauptung aufgestellt: „immer wenn du denkst / dann“.
    Das hat fast einen mahnenden Charakter und kann an den Daumenlutscher aus dem Struwwelpeter erinnern. Man möchte protestieren, zumal das Denken doch gewöhnlich zu den zu fördernden Tätigkeiten des Menschen gerechnet wird. Das von Kant zum Leitsatz der Aufklärung erhobene „Sapere aude!“ stellt es auf die obere Sprosse der Freiheits- und Fortschrittsleiter.
    Doch dieser Protest ist längst löcherig geworden, und das Denken scheint im Labyrinth unserer Zeit oft genug eher zu einer Bedrohung zu werden. Diese Erfahrung ist schon in nationalsozialistischer Zeit in dem berühmten Wort von der „Dialektik der Aufklärung“ durch Horkheimer und Adorno auf den Begriff gebracht worden.
    Von daher sind Zweifel am Zweifel durchaus berechtigt. Der Text – ob nun „Haiku“ oder nicht – ist zwar kaum ohne den Titel der Fantastischen Vier zu entschlüsseln, aber er reicht darüber hinaus und stellt uns vor sehr ernste Fragen:
    Was geschieht mit uns unter dem Einfluss des Denkens?
    Was wird aus uns, wenn die Figuren und „Klone“ einer bestimmten Art zu denken, zu grübeln, zu räsonieren und zu analysieren das Sagen haben, und der Kopf die Herrschaft über das Herz gewinnt, statt mit ihm zu kooperieren?
    Ist Arthur Blankesop alias Mr. Smith schon im Begriff auch mich Geiselhaft zu nehmen und in die Matrix zu transformieren?

    Endgedanke:
    Diese Fragen können paranoid erscheinen.
    Sie können auch missbräuchlich verwendet und zu einer Verschwörungstheorie aufgebaut werden.
    Sie können aber auch als Stein des Anstosses gesehen, aufgenommen und verarbeitet werden.
    Ein neues Denken über das Denken und Kommunizieren scheint unumgänglich zu werden.
    Es wird dazu allerdings einer anderen Sprache bedürfen als die dieses kryptischen Textes, der nur einer kleinen Gruppe von Insidern zugänglich sein dürfte und sein großes Potential gleichsam in einem Panzerschrank verwahrt hält.
    Wenn ich die ursprüngliche Bedeutung von hai ku (wörtlich: lustiger Vers) einmal – ungeachtet aller japanlogischen Bezüge – so interpretiere, dass darin die kommunikative (hai) und die inhaltlich (ku) Seite eine Einheit bilden müssen, so möchte ich hier sagen: Mehr, viel mehr hai bitte zu dem sehr beachtenswerten ku!

    —————
    Love Sucks (Songtext der Fantastischen Vier)

    Jetzt muss es raus jetzt pack ich aus
    und wenns euch nicht gefällt dann spart euch den Applaus
    doch was in meinem Bauch erwacht hat sich in mir vertausendfacht
    mich über Nacht zu dem gemacht was ich jetzt zu Papier gebracht
    und hätt ich länger drüber nachgedacht dann
    wäre sicher wieder was entfacht was man Vernunft nennen kann
    doch das hier regel ich allein ich will nicht mehr vernünftig sein
    ich sag mir immer wieder laut und deutlich nein
    Thomas nein ihr kriegt mich nicht mehr
    Thomas raus aus meinem Kopf raus dann ist er leer
    weiß ich endlich wieder wer ich bin wer wir alle sind
    doch kommt mein Ego zurück dann werd ich wieder blind
    stumm taub doch ich glaub ich hab mich durchschaut
    ich hab auf Sand gebaut dem Verstand vertraut
    und dabei ist es unbeschreiblich was mich aufwählt
    doch hör zu ich zeig Dir wie sichs anfühlt

    schön was doch wieder sind wir mittendrin
    auf der Suche nach dem Sinn durch die Frage wer ich bin
    und kaum das ich beginn schon kommen die Beschwerden
    denn alles was ich sage kann gegen mich verwendet werden
    alles was ich frage ist wenn Leben Liebe ist
    wie kann es sein dass ihr das noch nicht wisst
    eins wurde mir bewusst eins weiß ich jetzt eins
    ist mir klar auch wenn es euch entsetzt
    love sucks die Liebe stinkt mein Freund die Liebe stinkt
    ich will Dich sicher nicht schockieren mein Kind
    doch Du musst wissen dass es nicht immer so ist wie in der Zeitung steht
    und das es nach dem happy-end im wahren Leben weitergeht
    und erst wenn ihr versteht dass sich die Liebe nicht beschränken lässt
    und sich euer Leben nicht nur durch das Denken lenken lässt
    könnt ihr verstehen warum mich das Wort Liebe stört
    weil sich die Liebe anders anhört eher so

    ich habe es gespürt es ist unbeschreiblich
    es steht vor den Gedanken und so langsam begreif ich
    dass egal wie wir es wenden oder drehn
    wir uns die meiste Zeit doch selber im Weg stehn
    Du musst damit beginnen Dich auf Dich zu besinnen
    denn der wahre Feind kommt von innen
    darum erkenne den Feind bevor Du ihn zerstörst
    auch wenn Du darauf schwörst dass Du nur Dir gehörst
    geh ich hin und zack unterteile Dich in über-ich und unter-ich
    und zwischendrin befindet sich dann irgendwo Dein wahres ich
    doch alle spielen Rollen alle sind sie dabei
    Arthur Blankesop eins und Arthur Blankesop zwei
    und Arthur Blankesop drei und Arthur Blankesop vier
    doch alle sind wir wegen einem hier und es ist

    es ist so schwer zu sagen was man wirklich fühlt
    noch schwerer zu beschreiben wenn man danach wählt
    doch ich weiß und deshalb ist es wichtig
    ich lieb in diesem Punkt verdammt richtig
    deshalb bleibt mir doch weg mit eurer Schubladenliebe
    ist die Liebe ein Geschäft seid ihr Ladendiebe
    bin ich Gerhard Ficker und dann müsst ihr mir vertrauen
    denn ich kenne euch ihr wollt alle nur klauen
    los gib mir mehr gib mir mehr immer mehr gib es her
    das Ego schreit ich will was mir zusteht hey das wär doch fair
    Deine Liebe gegen meine außer mir da liebste keine
    wir sind beide an der Leine Du verstehst doch was ich meine
    doch ich haha haha haha haha
    haha lach mich schlapp und haue ab
    weil ich es satt hab ich hab genug von Deinen Lügen
    frage Dich hast Du das Zeug dazu Dir selbst zu genügen
    wenn ja schhhhh mach mal keine Wellen
    ich geb Dir nicht die Hand und Du mir dann Die Schellen
    sperrst Du mich ein wirst Du mich niemals kriegen und niemals froh
    lässt Du mich frei werd ich Dich lieben einfach so

  5. oh wow!
    ich bin echt beeindrucht von all den gescheiten überlegungen und aussagen hier, einigen davon könnte ich mich glatt anschließen, hätte nicht das obige haiku in mir ein gänzlich anderes frame erzeugt: nämlich das, dass mich das alles gar nichts angeht – und mich daher wohl dieser unbekannte Arthur Blankesop eins – fünf – bis unendlich nicht in den griff gekriegt hat.
    oder doch?
    aber das kann ich niemals wissen, weil ich mich nicht in solcherlei gedankenkettenab-und-höchsthebereien begeben oder verlieren will/brauche/muss.
    grad nur dieser kommentar ist mir herausgeflutscht….

  6. Eine sehr gute Interpretation meines Haiku(?) hat Heinz da abgeliefert. Ich hätte es selbst nicht besser ausdrücken können.

    Und wie eigentlich fast immer gibt es bei mir die Diskussion darum, ob das nun ein Haiku sei oder nicht. Geschenkt. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese „Haiku – ja oder Nein?“-Diskussion eher von der eigentlichen Textaussage ablenkt und verhindert, dass man sich als Leser mit der wirklichen Aussage/Intention befasst. Vieles, was in der Szene wie selbstverständlich zur Definition eines Haiku gehört, ist für mich lediglich ein möglicher Qualitätsstandard oder ein möglicher Raum, in dem sich das Haiku entfalten kann.

    Mag sein, dass diese Meinung noch quasi „jugendlicher Leichtsinn“ ist (ich mache das ja noch nicht so lange wie manche alte Hasen hier) und ich mich in ein paar Jahren dem Mainstream angepasst habe. Bis dahin bitte ich um Nachsicht 😉

  7. Basho würde 1000 Tode sterben, wenn er wüsste, was da heute so alles als „Haiku“ verzapft wird. Es ist eine Gnade, dass er das nicht erleben muss.

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