35. Dreikönigstag

Dreikönigstag
Frieden
in den Sternen

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4 Gedanken zu “35. Dreikönigstag

  1. eigentlich will ich ja schon lange hier nichts mehr schreiben – einfach, weil ich inhaltlich zu schwach bin für einen fundierten exkurs.
    deshalb nur so viel: das gefällt mir außerordentlich gut – diese doppeldeutigkeit mit „in den sternen“ – und dann der kleine hinweis auf krieg und frieden, den religionen auslösen können. wo doch die drei könige einer quasi-religionsbegründung beigewohnt haben…
    ja, so können dann die gedanken schweifen…
    schön!

  2. Keine Ahnung, wohin dieser Kommentar verschwunden ist.
    Gut, dass es hier eine zweite Chance gibt!

    Viktoria hat es fundiert ausgeleuchtet!
    Das Haiku verweist auf Weihnachten und damit auf die Religion, die Frieden verkündet.
    Die Erfahrung in Geschichte und Gegenwart scheint das Gegenteil zu lehren.
    „In den Sternen“ – das kann fatalistisch klingen. Es kann aber auch als eine Aufforderung gelesen werden, den Kopf zu erheben und dem Licht zu folgen, das sich zeigt – so taten es die „drei Könige“. Und wenn man weiter liest und weiter denkt: Sie lösten damit den Kindermord von Bethlehem aus. Frieden? Auch die alten Geschichten machen es uns nicht einfach, sondern führen die Widersprüchlichkeit schon sehr klar vor Augen.
    Ist es trotzdem gerechtfertigt, von Frieden zu sprechen?
    Was wäre die Alternative?

    So große Fragen in der Schlichtheit dieses Haiku – das erinnert mich an den schwebenden Engel von Ernst Barlach.

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